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Die UN-Konvention

 

1. Die UN-Konvention verpflichtet die Unterzeichnerstaaten auch dazu, Forschung zur Verwirklichung des Rechtes auf Gleichstellung und Partizipation zu fördern. UN Behindertenrechtskonvention, Artikel 4, Abs. f: Die Vertragsstaaten verpflichten sich „…Forschung und Entwicklung für Güter, Dienstleistungen, Geräte und Einrichtungen in universellem Design, wie in Artikel 2 definiert, die den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen mit möglichst geringem Anpassungs- und Kostenaufwand gerecht werden,

  • zu betreiben oder zu fördern,
  • ihre Verfügbarkeit und Nutzung zu fördern und
  • sich bei der Entwicklung von Normen und Richtlinien für universelles Design einzusetzen;“

Unter universellem Design versteht die UN BRK „…ein Design von Produkten, Umfeldern, Programmen und Dienstleistungen in der Weise, dass sie von allen Menschen möglichst weitgehend ohne eine Anpassung oder ein spezielles Design genutzt werden können“ (vgl. Art. 2).

2. (Inter)-nationale Forschungskooperationen und Netzwerke sollen ermöglicht und gefördert werden: Die Vertragsstaaten verpflichten sich,“… die Forschungszusammenarbeit und den Zugang zu wissenschaftlichen und technischen Kenntnissen zu ermöglichen;“ (UN BRK, Art. 32, Abs. 1c).

3. Die Vertragsstaaten verpflichten sich zudem, „… zur Sammlung geeigneter Informationen, einschließlich statistischer Angaben und Forschungs- daten, die ihnen ermöglichen, politische Konzepte zur Durchführung dieses Übereinkommens auszuarbeiten und umzusetzen.“ (UN BRK, Art. 31, Abs. 1)

Quelle:
http://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Broschuere_UNKonvention_KK.pdf?__blob=publicationFile